Numerische Integration
MathPrint™ Modus
% Q fügt die Vorlage des numerischen Integrals zur Berechnung des numerischen Integrals oder eines gegebenen Intervalls mit der Standardtoleranz H gleich 1EM5 über die Tastatur ein.
Beispiel im Winkelmodus RADIAN
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% Q |
q " < % Q 0 " g " " z X z ) " < |
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Um die Standardtoleranz H zu ändern und zu beobachten, welche Rolle die Toleranz bei der numerischen Lösung spielt, fügen Sie das numerische Integral von der Menüposition d MATH 8:fnInt( ein. Hierdurch wird die Vorlage der numerischen Ableitung mit der Option zur Änderung der Toleranz eingefügt, die zur Untersuchung des Ergebnisses des numerischen Integrals erforderlich ist.
Beispiel im Winkelmodus DEGREE
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d MATH 8:fnInt( mit optionaler Toleranz |
q < d 8 0 " 3 " z G 5 < |
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Klassischer Modus oder Eintrag
Im klassischen Modus bzw. in der klassischen Eingabezeile wird der Befehl fnInt( über die Tastatur oder über das MATH-Menü eingefügt.
Syntax: fnInt(Ausdruck,Variable,obere,untere[,Toleranz]), wobei Toleranz optional ist und der Standardwert H 1EM5 ist.
Beispiel
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% Q oder d MATH 8:fnInt( |
% Q z G 5 % . z % .0 % .3 ) < |
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Aufgabe
Ermitteln Sie die Fläche unter der Kurve f(x) = Mx2+4 in den x Intervallen von M2 bis 0 und anschließend von 0 bis 2. Was fällt Ihnen an den Ergebnissen auf? Was lässt sich zum Graphen dieser Funktion sagen?
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% Q M 2 " 0 " M z F T 4 " r |
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< |
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# # < % ! " 0 J " 2 |
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< |
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Ergebnis: Die beiden Flächen sind gleich groß. Da es sich um eine Parabel mit dem Scheitelpunkt (0,4) und Nullstellen bei (M2,0) und (2,0) handelt, müssen die symmetrischen Flächen gleich groß sein.